Tieflegieren
Effizienz und Qualität beim tiefen Legieren von Leichtmetallen durch einen schnell modulierten, hochintensiven Laserstrahl (Ha 5257/1-1)
Grundsätzlich kann bei der Lasermaterialbearbeitung bezüglich der Energieeinkopplung in das Werkstück zwischen Wärmeleitungsprozessen und Tiefschweißprozessen unterschieden werden. Tiefschweißprozesse zeichnen sich durch eine deutlich effizientere Energieeinkopplung sowie eine Schmelzbadbewegung mit höherer Dynamik aus. Bisher wurde das Laserlegieren bzw. –dispergieren als reiner Wärmeleitungsprozess durchgeführt, was häufig eine inhomogene Verteilung der Legierungselemente, z.B. durch Schwerkraftsteigerung, hervorrief sowie – bedingt durch die linsenförmige Schmelzzone – eine starke Überlappung der Spuren für das flächige Legieren/Dispergieren erforderlich machte. Im vorliegenden Forschungsvorhaben soll das Laserlegieren/-dispergieren von Leichtmetallen mit räumlich und zeitlich modulierter Laserstrahlung eines Faserlasers unter Nutzung des Tiefschweißprozesses, d.h. durch „Rühren“ des Schmelzbades mittels Dampfkapillare durchgeführt werden.

Fördermittelgeber
DFG
Laufzeit
Juni 2006 - Mai 2008
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