Skala
Modellierung von Größeneffekten auf die Zeitkonstante beim skalierten Laserstrahlumformen (Vo 530/25-1)
Aufgrund der nicht mitskalierbaren Materialeigenschaften und des starken Einflusses der Randbedingungen ist ein Skalieren nach der Ähnlichkeitstheorie für thermische Umformprozesse im Allgemeinen nicht möglich. Sowohl die Temperaturentwicklung als auch das Formergebnis hängen stark von den lokalen thermischen und mechanischen Widerständen ab. Dies gilt vor allem für Justierelemente wie dem hier untersuchen Brückenaktuator. Damit solche Bauteile in der Massenproduktion Verwendung finden können, soll gezeigt werden, welche Einflüsse zu einem optimalen großen Richtergebnis pro Prozessdauer führen und wie sich dabei eine geometrische Skalierung der Aktuatoren auswirkt. Insbesondere die Abkühlzeiten bis ein weiteres Aufstauchen möglich ist, nehmen hierbei eine zentrale Rolle ein. Hierbei konnte gezeigt werden, dass kleinere Aktuatoren schneller als es konventionelle Skalierungsregeln erwarten lassen würden, wiederbestrahlt und so weiter aufgestaucht werden können. Während der einflussreichste Mechanismus bei größeren Aktuatoren die zweidimensionale Wärmeleitung ist, so konnte für kleinere Aktuatoren gezeigt werden, dass der Einfluss des linearen Brückenabstandes für kleinere Aktuatoren beim Temperaturausgleich der Brücken entscheidend ist.

Fördermittelgeber
DFG
Laufzeit
01.04.2007 - 31.07.2009
Abteilungsleiter
Dipl.-Phys. Haiko von Rebenstock
| Tel.: | +49(0)421 - 218 58000 | (Zentrale) |
| +49(0)421 - 218 58068 | (Durchwahl) |