CFK-Schneiden
Schädigungsminimiertes Laserstrahlschneiden von CFK-Laminaten (Vo 530/ 7-1j)
Die Verwendung von Faserverbundstoffen findet in der Luft- und Raumfahrt sowie im Automobilbau zunehmend an Bedeutung. Für eine breite Einführung dieses Leichtbauwerkstoffes ist allerdings noch eine Reihe von Herausforderungen zu lösen. Eine solche Herausforderung stellt das Trennen von Faserverbundwerkstoffen dar. Die große Härte der Fasern führt bei herkömmlichen Schneideverfahren zu großem Verschleiß am Werkzeug. Etabliert hat sich derzeit das Wasserstrahlschneiden zum Trennen von CFK. Allerdings tritt auch hier großer Verschleiß aufgrund der beigefügten Abrasiv-Stoffe auf. Beim Laserstrahlschneiden kommt negativ zum Tragen, dass sowohl die Wärmeleitfähigkeit als auch die Schmelztemperatur der Fasern deutlich größer ist als die der umgebenden Matrix, so dass es beim Schneidprozess meist zu einer großen Wärmeeinflusszone mit Schädigung der Matrix kommt. Das Projekt „CFK-Schneiden“ ist ein Vorausentwicklungsprojekt, in welchem Ansätze zur Minimierung der Wärmeeinflusszone und Realisierung einer möglichst versiegelten Schnittfläche durch Optimierung der Schneidestrategie sowie Kombination von Laserstrahl mit einem Wasserstrahl untersucht wurden.

Fördermittelgeber
DFG
Laufzeit
01.01.2008 bis 31.12.2008
Abteilungsleiter
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