WeSer
Wellenfeldmessung nach dem Prinzip der Selbstreferenz (KO 2894/6-1)
Das Ziel des DFG-Vorhabens „Wellenfeldmessung nach dem Prinzip der Selbstreferenz (WeSer)“ ist die vollständige Bestimmung der komplexen Amplitude eines beliebigen Lichtwellenfeldes aus Interferenzmustern, die auf Basis des Prinzips der Selbstreferenz entstanden sind. Der große Vorteil gegenüber den auf einer externen Referenzwelle basierenden Verfahren besteht darin, dass die Lichtwege der interferierenden Wellenfelder annähernd identisch sind, was die Methode robust gegen störende Einflüsse, wie Vibrationen oder Luftbewegungen innerhalb des Interferometers macht und den flexiblen Einsatz kostengünstiger Lichtquellen mit eingeschränkter Kohärenzlänge erlaubt. In der Abbildung ist hierzu die Skizze eines bereits zum Patent angemeldeten, neuartigen Scher-Interferometers auf Basis eines räumlichen Lichtmodulators zu sehen, welches mit Blick auf die besonderen Anforderungen im Rahmen des Projektes entwickelt wurde.
Scher-Interferometer auf Basis eines räumlichen Lichtmodulators
Fördermittelgeber
DFG
Laufzeit
01.04.2008 - 01.04.2011
Abteilungsleiter
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