SPP 1138
Schwerpunktprogramm 1138 Prozessskalierung - Modellierung von Größeneinflüssen bei Fertigungsprozessen
Das Schwerpunktprogramm "Modellierung von Größeneinflüssen bei
Fertigungsprozessen" wird ab dem Jahr 2002 von der Deutschen
Forschungsgemeinschaft gefördert.
Von Größeneffekten spricht man, wenn bei einer ähnlichkeitsgerechten
Veränderung der Geometrie eine aus der Größenveränderung nicht
unmittelbar vorhersagbare änderung der Prozeßgrößen eintritt.
Ziel des Schwerpunktprogrammes ist die Klärung von Größeneinflüssen,
die bei der Skalierung von Fertigungsprozessen, bei denen die
plastische Formänderung eines metallischen Werkstoffes eine zentrale
Rolle spielen, auftreten und dadurch das Ergebnis des Prozesses
beeinflussen. Die zu entwickelnden Ansätze sollen in der Lage sein ,
die beobachteten Phänomene zu beschreiben. Hierdurch soll ein
Verständnis für Prozeßgrenzen entwickelt werden, welche durch
geometrische, plastische oder dynamische Instabilitäten bestimmt sind.
Wünschenswert ist, die Erkenntnisse aus den Untersuchungen zu den
Größeneinflüssen bei der Skalierung der Fertigungsprozesse für
neuartige Prozesse nutzbar zu machen.
Die Arbeiten beziehen sich insbesondere auf folgende Schwerpunkte:
- Modellierung des Materialverhaltens im Prozess
- Entwicklung ähnlichkeitsrelevanter Werkstoffkennwerte
- Validierung von Größeneffekten
Siehe